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Pfingstlager 2017 - Eindrücke

Pfingstlager 2017

Das Pfingstwochenende verbrachte ein Großteil unseres Stammes wie jedes Jahr auf dem Pfingstlager. Der gesamte Gau Burgund traf sich dazu auf dem Lagerplatz „Matterhorn“ in Lindenfels.

Nach dem Aufbau am Freitag fand erstmals eine Taizé-Andacht statt. Diese rundete den für viele Teilnehmer stressigen Anreisetag mit ruhigen Klängen und meditativer Stimmung perfekt ab.

Samstagvormittag trat unser Gau in zwei Gruppen im Geländespiel gegeneinander an. Dazu konnte die Gruppe durch das Sammeln und Verkaufen von wertvollen Artefakten Punkte für das eigene Team sammeln. Außerdem konnten zudem im Eins-gegen-Eins Duell beim Schere-Stein-Papier, Ninja oder Bänderkampf weitere Punkte geholt werden. Das Geländespiel endete in einer Finalrunde nach dem Mittagessen und Team blau gewann, wenn auch knapp.

Am Abend konnten die einzelnen Gruppen beim Open Stage Abend ihr Können unter Beweis stellen. Diese wurden von einer Jury anschließend bewertet. Die Gruppen ließen sich dazu viele tolle Beiträge einfallen, z.B. selbstgeschriebene Lieder und Gedichte, Sketche und vieles mehr.

Der nächste Tag begann traditionell mit einem Gottesdienst in unserem Großzelt. Hier wurde die Bedeutung der Pfingstgeschichte auf ganz moderne Weise erzählt. Auch die bestehende Gemeinschaft der Pfadfinder wurde besonders deutlich.

Anschließend konnten die Teilnehmer in Kleingruppen auf dem Postenlauf quer durch den ganzen Ort ihr Wissen testen. An jeder Station wartete eine andere Aufgabe auf sie. Dabei wurden beispielsweise Pfadfinderwissen, Knoten und Kooperationsfähigkeit geprüft.

Der bunte Abend war für unseren Stamm dieses Jahr etwas ganz Besonderes, denn genau vor 10 Jahren auf dem Pfingstlager wurden unsere Weisenauer Pfadfinder als Stamm bestätigt. Unser 10-jähriges Jubiläum feierten wir, indem wir eine kleine Zeitreise in die Zeit unseres Namensträgers Franz von Sickingen unternahmen. Er lebte zur Zeit Martin Luthers, war Verfechter der Reformation und gilt als der letzte Ritter. Im Laufe des Abends lernten wir seine Person von der Kindheit bis zu seinem Tod kennen. Dazu übernahm der gesamte Stamm die Gestaltung des Abends in Form von Moderation, Geschichten-erzählerinnen, Schauspielern, Gedichtsvorträgerinnen, Sängern, Musikern und vieles mehr. Für uns ein sehr schöner und gelungener Abend.

Am Montag endete unser Lager und alle traten den Heimweg an.

Kirchentag 2017 Berlin

„Du siehst mich“- Kirchentag 2017 in Berlin

Unter diesem Motto fand der Evangelische Kirchentag 2017 vom 24.-28.5. in Berlin und vielen anderen Städten, den Kirchentagen auf dem Weg, statt.

Dieses Mal eine ganz besondere Aktion, schließlich feiert die Evangelische Kirche dieses Jahr 500 Jahre Reformation.

Auch ein Teil unseres Stammes war wieder als Helfer mit dabei. Fünf Tage waren wir beim Markt der Möglichkeiten auf dem Messegelände eingesetzt, informierten Besucher und halfen beim Auf- und Abbau. Zudem unterstützten wir beim Eröffnungsgottesdienst am Brandenburger Tor und anschließend beim Abendsegen.

Neben unseren Helfertätigkeiten blieb natürlich auch genug Zeit, um selbst einige Veranstaltungen zu besuchen. So ließen wir uns den Besuch Barack Obamas und Angela Merkel am Brandenburger Tor nicht entgehen. Auch das Abschlusskonzert der Wise Guise zählte zu unseren Highlights.

Der Kirchentag ist immer wieder eine tolle Aktion für alle älteren Mitglieder unseres Stammes und wir freuen uns schon auf den nächsten 2019 in Dortmund.

Theresa Hanna
(Text und Bilder)

Gaumeutenlager 2017

  • Caroline Krausch
  • Caroline Krausch
  • Caroline Krausch
  • Caroline Krausch

Gaumeutenlager April 2017

Vom 08. bis 12. April 2017 trafen sich knapp 50 Teilnehmer aus 5 Meuten und 2 Jungsippen im Markusheim in Obermumbach, um gemeinsam das Gaumeutenlager zu gestalten. Das Motto „Alle Kinder dieser Welt“ wurde durch eine Spielidee fantastisch eingerahmt. So wurden die einzelnen Aktionen des Lagers durch kleine Schauspielszenen mit den Rollen „Margarete von Birkenfelde“ und dem „Hausmeister Ludwig“ begleitet.

Bereits die Lagereröffnung war großartig und interkulturell, hatten sich die einzelnen Gruppen doch jeweils als Vertreter eines Landes verkleidet. Denn Margarete von Birkenfelde, die Vorsitzende eines Verbandes, der sich nichts mehr wünscht als den Frieden in der Welt, hatte diese zu einem gemeinsamen Fest eingeladen. So wollte sie zeigen, dass man auch in Frieden zusammenleben kann.

Was erst einmal schön klang, begeisterte nun nicht jeden. So platzte der dauergenervte Hausmeister Ludwig ständig herein und drückte seinen Unmut aus. Schließlich könnten die einzelnen Kulturen ja doch noch Streit bekommen und so sein Land verwüsten.

Natürlich sollte alles einen geregelten Ablauf haben, so schaute hin und wieder eine Kommission vorbei und merkte Dinge an, die Margarete zu beachten hätte. Ihre erste Aufgabe: Zeigt der Welt „wir sind bunt“. Gesagt, getan. So fand am ersten Abend ein Spiel mit farbigen Knicklichtern statt, aus denen schließlich ein Peace-Zeichen gelegt wurde.

Die nächsten Tage über jagte ein Highlight das nächste. Vom grandiosen „Wetten, dass... Abend“, bei dem jede Gruppe eine Wette ausführen konnte, über einen Postenlauf und ein Stadtspiel, bei dem die Kinder auch die Obermumbacher kennenlernten, bis hin zum Wandergottesdienst war viel Abwechslung gegeben.

Am vorletzten Tag jedoch der Schock. Margarete von Birkenfelde wurde vergiftet, das Fest der Kulturen kurz vor dem Abbruch. Um die Friedensträgerin zu retten, musste ein Plan her. Kurzerhand verkündete die Gesandte aus Afrika, dass sie einen Heiltrank kenne. Doch um ihn herstellen zu können, benötige sie ihren magischen Kessel. Wie gut, dass sich viele Kinder fanden und auf die Suche machten.

Einige Stunden später konnte Margarete aus ihrer Ohnmacht befreit werden, zur Sicherheit bekam auch jeder Teilnehmer einen Schluck des Heiltrankes. Das Fest war gerettet. Doch eine Frage blieb offen, wer hatte sie überhaupt vergiftet? Wie bereits von vielen vermutet bekannte sich der Hausmeister zu der Tat. Es täte ihm sehr leid, er hatte sie nur krank machen wollen, aber doch nicht vergiften. Schließlich vergab Margarete ihm, auch im Namen aller Kinder, und gemeinsam wurde ein Fest gefeiert, das alle begeisterte.

Zum Abschuss legten alle ihre Kostüme ab, denn trotz aller Unterschiede waren sie eine Gruppe. Eine Einheit verbunden durch die Kluft, verbunden durchs Menschsein. 

Das Fazit also: Gemeinsam sind wir stark, eine bunte Vielfalt prägt unsere Gesellschaft und ein Gaumela ist ein großer Spaß für Jedermann. Das gesamte Organisationsteam stand immer hinter diesen Aspekten, und sämtlichen Gästen und Teilnehmern wurde klar, dass diese jeden etwas angingen, eben alle Kinder (und Erwachsenen) dieser Welt.


Was dieses Jahr noch ansteht/anstand:

  • Wie jedes Jahr haben sich die Pfadfinder auch wieder beim Gemeindefest engagiert. Dieses Jahr allerdings in kleinerer Besetzung der älteren als sonst, da einige Stammesmitglieder auf dem Kirchentag im Berlin waren. Dort sollte sich alles um die Reformation und Luther drehen.

  • Wie jedes Jahr findet an Pfingsten auch wieder das Pfingstlager statt. Dieses Jahr wird das erste Mal die Sippe „Schwarzer Panther“ dort vertreten sein.

  • In diesem Jahr gibt es auch wieder eine Besonderheit:

    Unser Gau hat eine Großfahrt organisiert, die im Gebiet rund um Burgund in Frankreich stattfinden wird. Alle älteren (ab 14 Jahre) wandern dann vierzehn Tage durch Burgund mit hoffentlich viel Spaß und gutem Wetter.

Text: Florian Bonath und Caroline Krausch
Bilder Gaumeutenlager: Caroline Krausch

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